Die Insel Pag liegt  im Zentum der kroatischen Mittelmeerküste und ist mit einer Länge von 63 km die zweitgrößte Insel der Adria. Etwa 84 km der über 269 km langen Küste sind Kiesel- und Sandstrände, die die Besucher zum Baden, Wassersporttreiben und Erholen einladen.

Im Landschaftsbild von Pag dominiert der Kontrast zwischen kahlen Karstfelsen und mit Natursteinmauern  eingefriedeten Hochflächen einerseits und mediterran kultivierten Tälern andererseits. Auf der Halbinsel Lun gibt es ausgedehnte Olivenhaine, im Südosten zahlreiche flache Becken zur Salzgewinnung. Der Schlamm an den Randgebieten dieser Becken ist wegen seiner heilenden Wirkung als "Pager Schlamm" bekannt und man kann viele Menschen beobachten, die sich mit der graugrünen Masse "eincremen".            

Die Ostküste der Insel gleicht einer Mondlandschaft ohne jegliche Vegetation. Dieser Umstand geht auf den Mythos zurück, dass die Venezier im Mittelalter Unmengen an Holz für den Schiffbau benötigten und die halbe Insel dafür rodeten. Dem Besucher bietet sich dadurch ein einzigartiges Bild von weißen kargen Felsen und dem tiefem Blau der sehr sauberen Adria.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Hauptort der Insel, die Stadt Pag geht geschichtlich als antikes Pagus bis zur Römerzeit zurück. Die Gründung des heutigen Pag wird auf das Jahr 1443 nach Entwürfen von Juraj Dalmatinac datiert. Die Altstadt hat von seinem mittelalterlichen Charme bis zum heutigen Tag nichts verloren.